Newsletter der Österreichischen Mediathek
75 Jahre März 1938: Archivquellen zum "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland
 



Ein dunkles Kapitel der österreichischen Geschichte - Der "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938:
In den Morgenstunden des 12. März 1938 beginnt der Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich. Unmittelbar nach dem Einmarsch beginnen die Verhaftungen politischer Gegner des NS-Regimes, viele Österreicher/innen werden ins Exil gezwungen. Am 13. März 1938 endet für über sieben Jahre die Existenz Österreichs als eigenständiger Staat...

 

Sonder-Ausstellung "Anschluss und Propaganda"






Propaganda und

Mit dem deutschen Einmarsch 1938 wurde die österreichische Bevölkerung in einem bis dahin nie dagewesenen Ausmaß von politischer Propaganda überrollt. Die nationalsozialistischen Machthaber konnten auf ihre geübte Praxis zurückgreifen, sowohl was die Organisation und Wirkung von Massenveranstaltungen als auch den Einsatz von Massenmedien betraf. Diese gekonnte politische Propaganda tat sicher das ihre, um die zum Teil hysterische Begeisterung und Anschlusseuphorie hervorzurufen...
 
 

Flucht vor dem Nationalsozialismus






Web-Ausstellungen

Die erzwungene Massenflucht so vieler Landsleute vor dem mörderischen nationalsozialistischen Regime ab 1938 ist ein zentrales Ereignis der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dass so viele Menschen aus politischen Gründen und wegen der Verfolgung und Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten flüchten mussten, beschäftigt auch die Gegenwart wissenschaftlich, emotionell und moralisch...

 
 

Vergangenheitsbewältigung in Österreich






Online-Archiv

1988 wurde in Österreich 50 Jahre nach dem "Anschluss" eine intensive politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte über die Rolle Österreichs und der Österreicher/innen während der NS-Zeit geführt. Diese Aufarbeitung der Vergangenheit - oder "Vergangenheitsbewältigung" - war in den Jahrzehnten davor geprägt von der sogenannte "Opferthese", welche die aktive Rolle vieler Österreicher im NS-Regime nur sehr eingeschränkt wahrnahm. Die ab 1986 im Zuge der "Waldheim-Affäre" geführten Diskussionen und Auseinandersetzungen über die Kriegsvergangenheit des österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim führten zu einer differenzierteren Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit Österreichs.
 
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